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Bei uns kooperieren die Gesundheitsbetriebe Moorheilbad Harbach, Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs und Lebens.Resort Ottenschlag mit vier Wohlfühlbetrieben der Region.

Unser gemeinsames Ziel ist es, Ihnen zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden zu verhelfen!
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Die letzten Xundheitswelt Meldungen

23.05.2016 |

Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs: Wissenschaftliches Symposium begeisterte über 120 Teilnehmer

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Vergangenes Wochenende fand im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs das Wissenschaftliche Symposium „Der traumatisierte Herzpatient und seine Behandlung“ statt. Über 120 Ärzte, Psychologen und Vetreter der Krankenpflege kamen für die Weiterbildung ins Waldviertel.

Pro Jahr werden in Österreich über 330.000 Patienten im Rahmen von Herzkreislauferkrankungen stationär behandelt. Obwohl klinische Ereignisse, wie ein Herzinfarkt oder eine große Herzoperation, primär als körperliches Ereignis wahrgenommen werden, kommt es zu einer großen seelischen Belastung, die in der Akutsituation meist nicht angesprochen wird. Für die meisten Menschen stellt die akute Herzerkrankung ein lebensbedrohliches Ereignis dar, das zu einem psychischen Ausnahmezustand führt. In der Folge treten oft depressive Zustände, Nervosität, Weinerlichkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen und ein Gefühl „Ich bin nicht Ich“ auf. Diese Symptome können sich zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) verdichten und bedürfen einer medizinischen Behandlung sowie einer psychologisch geführten Bewältigung.

Das Wissenschaftliche Symposium „Der traumatisierte Herzpatient und seine Behandlung“ im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs widmet sich genau diesem Thema mit einer Reihe hochkarätiger Referate. „Das Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs hat schon viele Jahre einen Schwerpunkt auf diesem Gebiet. Ziel ist die Schaffung von mehr Bewusstsein bei den einzlenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen“, erklärt Prim. Univ. Doz. Dr. Sebastian Globits, Ärztlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs.

Das waren die Vorträge beim Wissenschaftlichen Symposium:

  • OA Dr. Evelyn Kunschitz: Psychische Folgen einer Herzerkrankung: Durchgangssyndrom, Akutreaktion, PTBS
    „Herzerkrankungen können Depressionen und Angstzustände auslösen, die die Lebensqualität der Patienten sowie den Heilungsverlauf beeinflussen. Eine gelungene psychische Verarbeitung inklusive der Akzeptanz und Integration der Erkrankung in das Lebenskonzept sollen gemeinsames Ziel in der Behandlung von herzerkrankten Patienten sein.“
  • Robert Weitzer: Auswirkungen auf die Partnerschaft
    „Eine Herzerkrankung beeinflusst nicht nur den Patienten selbst, sondern auch das Umfeld. Eine Partnerschaft ist ein wichtiger Teil der Genesung, kann sich aber auch verändern.“
  • Dr. Angelica Zellweger: Medikamentöse Behandlung einer PTBS
    „Infolge einer Herzerkrankung können psychische Probleme wie depressive Verstimmung, Ängste oder Schlafstörungen auftreten. Diese müssen medikamentös behandelt werden.“
  • Mag. Eva Münker-Kramer: Was ist EMDR?
    „Eye Movement Desensitization ist ein Verfahren zur Behandlung von Traumafolgestörungen und weiteren dysfunktional gespeicherten Erinnerungen. Es ist eine faszinierende und berührende Ergänzung fundierter klinischer Arbeit.“
  • Mag. Christine Gruber: Der traumatisierte Herzpatient in der freien Praxis
    „Eine Herzerkrankung ist ein psychisches Trauma. „PreVerb Trauma Integration“ ist eine Traumaverarbeitungsmethode, in der Körperarbeit, traumaspezifische Ressourcenarbeit und schonende Trauma-Konfrontation eingesetzt werden.“
  • Mag. Alexander Urtz, MBA: Der traumatisierte Herzpatient in der stationären Rehabilitation
    „10-30 Prozent der Herzpatienten entwickeln eine posttraumatische Belastungsstörung. Bei 330.000 Erkrankten sind das 30.000, die unter Schmerzen, Atemnot und Albträumen leiden, die auf psychische Probleme in der Bewältigung der Herzerkrankung zurückzuführen sind. Es gilt diese zu behandeln, da das Trauma ansonsten ein zusätzlicher Risikofaktor für eine Verschlechterung bzw. eine weitere Herzerkrankung ist.“
  • Dr. Harald Gabriel: Rückeroberung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Elmar Sprink: Zurück ins Leben
    „Ein Herzinfarkt hat mich 2010 aus der Bahn geworfen. Heute lebe ich mit einem Spenderherz und nehme – genauso wie zuvor – an Marathons und Ironmans teil.“

Foto v.l.n.r.: Mag. Alexander Urtz, MBA, Mag. Robert Weitzer, Mag. Christine Gruber, Elmar Sprink, OA Dr. Evelyn Kunschitz, Mag. Eva Münker-Kramer, Dr. Angelica Zellweger, Primarius Univ.-Doz. Dr. Sebastian Globits, Ass. Prof. Dr. med. univ. Harald Gabriel

02.05.2016 |

Fachpublikum zeigte sich vom ersten Schmerzkongress im Moorheilbad Harbach begeistert

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Rund 400 Teilnehmer nahmen am 1. Schmerzkongress, der am 29. April 2016 im Moorheilbad Harbach ausgetragen wurde, teil.

„Wenn Bewegung schmerzt: Leitlinien zur kompetenten Schmerztherapie - Tipps für die Praxis“ lautete das Thema des 1. Schmerzkongresses, der vergangenen Freitag erfolgreich im Moorheilbad Harbach stattfand. Neben Ehrengästen wie Nationalrats-Abgeordnete Martina Diesner-Wais und Bezirkshauptmann Johann Böhm durften auch Vertreter der Sozialversicherungspartner willkommen geheißen werden. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführerin Karin Weißenböck, Kongressorganisatorin OÄ Dr. Waltraud Stromer und Ärztlichen Leiter Prim. Dr. Johannes Püspök betonte Dr. Robert Griessner (Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding) in seiner Rede die Wichtigkeit der durchgängigen Versorgung von Schmerzpatienten. Im Anschluss erhielten die 400 Teilnehmer wertvolle Informationen „aus erster Hand“ von hochkarätigen Referenten für ihre tägliche Praxis.

In Österreich gibt es 1,5 Millionen Schmerzpatienten. Gerade schmerzhafte Erkrankungen der Wirbelsäule sind in der zivilisierten Welt zu einer ernsthaften Volkskrankheit geworden. Rund 40 Prozent der vorzeitigen Renten gehen auf chronische Rückenleiden zurück.

Für die Organisation und den Inhalt des Kongresses war Frau OÄ Dr. Waltraud Stromer verantwortlich. „Als auf dem Gebiet der Medizin Tätigen sind wir gefordert, uns stetig weiterzubilden. Nur so können wir jeweils die bestmöglichste adäquate Therapie für den einzelnen Patienten wählen. Ich freue mich sehr, dass so viele Kollegen die Weiterbildung anlässlich des „Schmerzkongresses“ in Anspruch genommen haben. Das zentrale Interesse muss sein, die Lebensqualität, die Lebensfreude und in weiterer Folge die Verbesserung der Funktionalität wiederherzustellen, um die Eingliederung in den Arbeitsprozess für den Einzelnen wieder zu ermöglichen.“
Prim. Dr. Johannes Püspök, Ärztlicher Leiter des Moorheilbad Harbach: „Das kompetente Team im Moorheilbad Harbach behandelt, im Rahmen des neuen Schwerpunkts „Schmerztherapie“, Patienten mit chronischen Schmerzen. Wie aktuell dieses Thema ist, lässt sich aufgrund des großen Interesses am Kongress rückschließen! Akute aber auch chronische Schmerzen sollen für den Arzt immer ein Signal zum Handeln sein und nicht, für den Patienten eine Aufforderung zum ‚Zähne zusammenbeißen‘. Die im Rahmen der Xundheitswelt-Akademie stattfindenden Kongresse, wie z. B. der Schmerzkongress, dienen dem wissenschaftlichen Informationsaustausch und stellen eine wichtige Drehscheibe zwischen Ärzten, medizinischem Fachpersonal und regionalen Partnern dar.“

Für die Verpflegung der Kongressteilnehmer mit regionalen, biologischen Köstlichkeiten sorgten das Küchen- und Serviceteam des Moorheilbades Harbach.

Foto v.l.n.r.: Chefarzt Dr. Johannes Knapp, Chefarzt-Stv. MR Dr. Hannes Schoberwalter, Prim. Dr. Johannes Püspök, Univ.-Prof. DDr. FFPMCAI (Hon.) Hans Georg Kress, OÄ Dr. Gabriele Grögl-Aringer, Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Lampl, OÄ Dr. Waltraud Stromer, OA Dr. Wolfgang Jaksch, Dr. Birgit Kraft, MR Dr. Kurt Gold-Szklarski, Univ.-Prof. Dr. Andreas Sandner-Kiesling, GF Karin Weißenböck, Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar, MSc, Chefarzt Dr. Dieter Eschberger.

02.05.2016 |

Girls´Day im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs

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Am 28. April 2016 fand der Girls´Day in Niederösterreich zum 15. Mal statt. Seit vielen Jahren beteiligt sich auch das Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs an dieser Aktion der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Wien.

Deshalb besuchten im Rahmen des Unterrichts insgesamt 8 Schülerinnen der 3. Klasse der Neuen Mittelschule Rappottenstein, unter der Leitung von Dipl. Päd. Cornelia Schwarzinger das Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs, um sich über die jeweiligen Berufe zu informieren. Vorgestellt wurde die breite Palette an Berufsbildern, die von Haustechnikern, Fachärzten, diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegern, Physiotherapeuten, Receptionisten, etc. bis hin zur Stubenfrau reichen. Mittels einer Präsentation, Kurzfilmen, Vorträgen und praktischen Übungen wurden konkrete Vorstellungen und wichtige Erfahrungen speziell zu den Berufsbildern Diaetologie, Hausdame, Sportwissenschafter, Restaurantfachkraft und Koch vermittelt. Besonderes Interesse erweckten dabei die Ausführungen der beruflichen Werdegänge der einzelnen Mitarbeiter im Haus.

Foto v.l.n.r.: Die Schülerinnen der 3. Klasse der NMS Rappottenstein Natascha Fröschl, Jasmin Hochstöger, Leona Lichtenwallner, Nina Maierhofer, Marlene König, Hannah Malina, Carolin Weiß, Lisa Waldbauer vor dem Leitbildsymbol des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs.